Hamburg – die Highlights

Dinge, die ich aus unerklaerlichen Gruenden in Hamburg nie gemacht habe und jetzt endlich von der ToDo-Liste streichen kann!

Bei Messmer Tee trinken

In der Speicherstadt haben die nen Laden mit Shop und Museum, ziemlich nett. Konnte ja niemand ahnen. Sagt man dann eigentlich Teehaus statt Cafe? „Komm, wir treffen uns heute im Teehaus!“ – sagen das Menschen? Teetrinker unter uns?

In der Sofa-Bar rumhaengen

Ich las immer, wie cool und hip und angesagt der Laden ist. Vielleicht war er das aber noch mehr vor 2 Jahren. Gemuetlich wie in Omas Wohnzimmer. Nur nicht so warm (Omas haben die Heizung immer bis zum Anschlag an. Also bei meiner Oma war das zumindest immer so.) Leider war der Service wahnsinnig schlecht. Vielleicht ist das aber egal, wenn man so angesagt ist. Schade.

Den Fischmarkt besuchen

Um 5:00 Uhr bin ich aufgestanden. Wer mich kennt, weiss, fruehes Aufstehen ist die Hoelle fuer mich. Ich hab es trotzdem geschafft (freiwillig). Es war sch…kalt! Und es war… nunja… halt ein Fischmarkt. Was ist so spektakulaer da? Ich weiss es nicht. Matjesbroetchen um 6:30 Uhr – kann man machen. Das Beste hier war der Sonnenaufgang.

Beatlemania besuchen

Die Beatles-Ausstellung auf der Reeperbahn. Es geht hauptsaechlich um die Zeit der Beatles in Hamburg und wie sie anschliessend Weltruhm erlangen. Ich hoerte von Bekannten, es waere nicht so toll, aber ich fand es gut. Schade war nur, dass fast all diese coolen Features kaputt waren (normalerweise kann man da lustige Fotos machen lassen, Beatles Karaoke singen und an irgendwelchen Knoepfen irgendwas machen). Aber gut, ist ja noch keine Touri-Saison.

Karneval in Hamburg feiern

Stand uebrigens nie auf meiner ToDo-Liste, haben wir trotzdem gemacht. Ich meine, an Rosenmontag im unfreiwilligen Exil, was fuer eine Wahl hatten wir? Kostuemiert durch die Moenckebergstrasse zu laufen beschert einem auch endlich die Aufmerksamkeit, nach der man immer suchte. Die ersten Polonaisen waren noch etwas verkrampft, nach ein paar Koelsch (!) ging es aber ganz gut. Wir fielen auf, weil wir saemtliche Karnevalshits mitgroelen konnten. Nur das HSV-Lied war uns voellig fremd, aber ich denke, das ist total ok :) Sehr coole Kostueme hatten alle. Und gross waren die Menschen da! Und bitte merken: Dass Karnevalsbekanntschaften niemals nicht laengerfristig Bestand haben, ist ein altbekanntes Naturgesetz, was uebrigens ebenfalls in Hamburg gilt. Ist so.

Der Rest waren offizielle Termine und Stadtfuehrung und Hafenrundfahrt wie immer.

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8 Kommentare

  1. Teehaus geht in Ordnung. Aber Karneval auf der Mönckebergstrasse? Ja, da fällt man sogar in Hamburg auf ;-)

  2. Die Feier war in einer Lokalitaet unter’m Rathaus, aber wir mussten vom Hotel ueber die Moenckebergstrasse dahin laufen. Naja, kennt mich ja keiner da :)

  3. Fischmarkt? … Kenn ich sogar als 0815-Schweizer-Tourist ;-) Ist wohl in jedem Reiseführer und tatsächlich ein Besuch wert.

  4. Die Sofabar sieht gut aus. Schade, wenn der Service nicht stimmte. Aber kommt auf meine Merkliste für den nächsten Hamburg-Besuch.

  5. @derhenry: Aber was mach ich beim naechsten Mal?

    @Rizzitelli: Einmal reicht glaub ich :)

    @stiller: Vielleicht hatten wir einfach Pech. Ansonsten ist es zumindest gemuetlich da.

    @8: Der „Rest wie immer“ war diesmal echt eher langweilig wenn Du mich fragst. Martin war mit, wir haben das Beste draus gemacht, denke ich. Aber natuerlich kein Vergleich zu Dresden damals! :)

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