Hans im Glück – Review

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Burger-Restaurants sprießen seit einiger Zeit ja wie vegetarische Parasol-Pilzburger aus dem Boden und immer noch hänge ich weit hinterher, sie alle getestet zu haben. Außer Die Fette Kuh in der Südstadt und da war es wirklich TOP! Leider kann man dort aber keinen Tisch reservieren, also haben wir mal was Neues ausprobiert: Hans im Glück auf den Ringen.

Hans im Glück ist ein Restaurant im Franchising-Modell, was es ebenfalls bereits in München, Essen, Lübeck oder Stuttgart (etc.) gibt und von dem ich bisher nur Gutes hörte – bis auf die Kritik von venomazn, die ich noch im Kopf hatte. Die Restaurants haben dieses Märchen-Motto und sind originell eingerichtet mit Birkenstämmen, sodass man denkt, man sitzt im Wald.

Reserviert hatte ich online, bereits 2 Wochen zuvor: Freitag Mittag für zwei Personen:

reservation_hansimglueckAls wir ankamen, wusste allerdings niemand von unserer Reservierung; es gab gar keine für diese Uhrzeit. Mmm, schon doof. Aber egal, es gab noch einen freien Tisch für uns. Der Laden war sonstgut besucht, aber entgegen venomazns Erfahrungen wurden wir schnell und freundlich bedient und mit Getränken versorgt.

Wir entschieden uns für das Mittagsmenü mit Burger, Pommes, Getränk und Kaffee (= Burgerpreis + 4,00 €, was bei mir 10,90 € waren). Ich nahm einen klassischen Cheeseburger mit Heumilchkäse. Die Burger wurden auch schnell gebracht. Leider waren sie allerdings nur noch lauwarm, was ziemlich enttäuschend war. Die Pommes waren auch nicht super-heiß, für mich aber noch ok. Geschmacklich war alles gut, aber leider wirklich nichts Besonderes. Ein ganz normaler Burger, mit Tomate und Zwiebeln, der vielleicht noch mehr an Sauce gebraucht hat, die aber sonst auch auf den Tischen bereitstehen und ich mir so geholfen habe. Mir fehlte auch dieser typische Geschmack von gegrilltem Fleisch, also leider insgesamt ein bisschen laff. Die Portionen sind ebenfalls überschaubar.

Fazit: Das einzig Besondere an Hans im Glück sind vermutlich wirklich nur die Birkenstamm-Dekoration im Laden und die lustigen Blätter-Teller. Im Laden war es sonst relativ laut, aber das Personal war freundlich und schnell, aber leider auch 0815. Vielleicht, weil mittags viel zu tun war? Der Burger war ok, aber nicht außergewöhnlich. Man konnte zwar das Brot aussuchen (Sauerteig oder Mehrkorn), aber beim Patty konnte man nicht wählen, wie man es möchte (raw, medium, well done). Die Portionen könnten außerdem größer sein und dafür, dass sie auf Burger spezialisiert sind, sollten die dann bitte auch heiß serviert werden mit einem warmen Brötchen. Some like it hot! Das war das größte Manko. Ich glaube, von nem Big King oder Whopper Menü hätten wir mehr gehabt. Und heiß! Schade.

Ich bin gerne bereit, mehr Geld für einen guten Burger auszugeben – zum Beispiel bei der Fetten Kuh, wo das Fleisch aus der Region kommt und im Laden frisch durchgewolft wird, ich beim Patty sowohl in der Größe als auch wie ich es gebraten haben will wählen kann, ebenso bei den frischen Pommes, dem Käse, der Auswahl an Saucen und dabei noch zusehen kann, wie mein Burger zubereitet wird. So sollte ein Burgerladen sein und überzeugt einfach mehr!

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1 Kommentar

  1. würde den gerne nochmal testen aber irgendwie bin ich schon beleigt auf einer weise und deshalb erstmal nicht :(

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