Lone Ranger

IMG_4508aSonntag mittags ins Kino zu gehen, ist eine sehr schöne Idee, das sollte man wirklich öfter machen! Und obwohl ich monatelang nicht im Kino war und eigentlich einiges aufzuholen habe (Monster Uni, Ich einfach unverbesslich 2, …), entschied ich mich für einen aktuellen Film und zwar Lone Ranger.

Johnny Depp ist gut wie immer, na klar, aber eigentlich nur ein Captain Jack Sparrow in Indianer-Kostüm. Das kann er wie kein anderer. Aber er kann doch auch noch was anderes! Das hat mich ein bisschen enttäuscht.

Der zweite Schauspieler heißt Armie Hammer. Klingt lustig. Nach meiner jetzigen Recherche bin ich erstaunt, dass es sich dabei um den Schauspieler handelt, der in The Social Network die Winklevoss-Zwillinge spielt! Beide! Verständlich, wenn Ihr jetzt genauso erstaunt seid wie ich. [Die Winklevoss-Zwillinge erhielten 2010 bereits hier meine lobende Erwähnung. Umso mehr enttäuscht mich meine eigene Unkenntnis -.- ]

Erwähnenswert ist außerdem noch Helena Bonham Carter, die Ihr bestimmt aus Harry Potter kennen werdet und ich aus ziemlich vielen Burton-Filmen und vor allem aus The King’s Speech, wo sie Her Majesty Queen Elizabeth („Queen Mum“)  herself spielt. Wenn Ihr nämlich genauso so ein schlechtes (Schauspieler-)Gedächtnis habt wie ich, dann spart Euch diese Info schon mal eine filmlange Grübelei, woher Ihr sie kennt. Nichts zu danken.

Das sind eine ganze Reihe Erkenntnisse, die ich erst im Nachhinein erlangen durfte. Sie sollen dennoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass ich nicht ganz glücklich mit diesem Film war. Er ist einerseits ziemlich albern (Stichwort Hasen. Oder Stichwort weißes Seelenpferd in allen erdenklichen Situationen.), was sich im Verlauf des Films immer mehr steigert, geht aber meiner Meinung nach nicht konsequent genug damit um, sodass es irgendwie fehlplatziert wirkt. Er ist also zu albern für eine schöne Geschichte oder zu wenig albern für einen abgedrehten lustigen Film. Auch fand ich die Dialoge insbesondere von/mit Lone Ranger  Armie Hammer leider etwas schwach und unlustig. Vielleicht liegt das aber an einer schlechten deutschen Übersetzung. Man weiß es nicht.

Fazit: Alles in allem ist es (trotzdem) eine ganz schöne Wild West-Geschichte, die insbesondere im späteren Verlauf durch die steigende Komplexität der Story (Eisenbahn, Silber, …) mehr Sinn erhält. Nur: entweder richtig albern oder gar nicht! Hätte man besser umsetzen können.

 

 

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2 Kommentare

  1. Also mich konnte der Film gar nicht überzeugen. Fand ich echt enttäuschend. Die Story mit dem Silber war ansich ganz gut gemacht, aber wie du schon erwähnt hast, das mit den Hasen undso… ach ich weiß nicht. Irgendwie war die Balance zwischen lustiger Kinderfilm, weil total albern und ernsthaftes Thema, total verfehlt.

  2. @Jakub: Genau! Die Hasen haben mich an Monty Python’s Killy Bunny („Ritter der Kokosnuss“) erinnert. Leider passte das aber überhaupt nicht in den Film -.-

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