(M)eine Nacht mit Feuerstein

Ja, es ist fast wie in Hollywood, jeden Tag ein anderer Celebrity! Diesmal war ich auf der Lesung von keinem geringeren als Herbert Feuerstein, der seine Autobiographie „Die neun Leben des Herrn F.“ vorstellte. Das Ganze fand in der Mayerschen Buchhandlung am Kölner Neumarkt statt.

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Tatsächlich ist es mehr als nur die Geschichte eines lustigen alten Mannes, den man aus dem Fernsehen kennt. Als großer Schmidteinander-Fan, der den alten Zeiten (ja, immer noch!) hinterhertrauert, sind einem seine einzelnen Karrierestationen sicherlich bereits grob bekannt. So begann er als Musik-Student am Salzburger Mozarteum, schlug sich mit dem Schreiben von Musikkritiken durch, verbrachte zehn Jahre als Redakteur in New York. Zurück in Deutschland leitete er einen Buchverlag, ohne überhaupt eine Ahnung davon zu haben und kam irgendwann zum Satiremagazin MAD, wo er über 20 Jahre lang der Chefredakteur war. Ich meine, MAD! Durch Umwege kam er zum Fernsehen, erst im Rateteam von Pssst…, dann mit Schmidt bei Schmidteinander, später seine Reisemagazine und – ich hätte es fast vergessen – Feuersteins Nacht, eine 12-stündige Live-Sendung beim WDR!

Mittlerweile ist Feuerstein 77 Jahre alt, was mich erstaunt, weil für mich Menschen ja irgendwie nie altern (ich ja im übrigen auch nicht :P) und sein Leben ist hochinteressant und vor allem kann er wahnsinnig unterhaltsam erzählen, mit diesem sehr trockenen und großartigen Humor. Es war ein toller Abend und ich freu mich sehr darauf, heute Abend endlich mit dem Selberlesen des Buches anzufangen. Und ich bekam ein Autogramm!!1

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„Würde Ihr Name mit „i“ geschrieben, hätte ich Herzchen drauf gemacht.“ ♥

Lustig übrigens auch die kleine ältere Dame vor mir, die um die Widmung „Für meinen Zahnarzt“ bat. Nach einiger Verdutzung stellte sich heraus, dass sie die Mutter von Feuersteins Zahnarzt war! Es soll ein Weihnachtsgeschenk für ihren Sohn werden. :D

>> Website von Herbert Feuerstein
>> Link zum Buch auf Amazon

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4 Kommentare

  1. Oh den mag ich – auch noch von Schmidteinander früher :) Hoffe, du schreibst wenn du durch bist dann auch, ob sich das Buch lohnt.

  2. Ich war dieses Jahr auf so vielen Lesungen und habe mir nur einmal ein Buch unterschreiben lassen. Ich vergesse immer die Bücher mitzubringen oder kaufe mir Vorort nichts… Ich weiß nicht, ob mich das ärgern soll…

  3. @Nummer Neun: Ja! Ich kann keine guten Rezensionen schreiben (tu mich da echt schwer mit), aber ich werde mich mal zusammenreißen. Alternativ ein Ampelsymbol :D

    @Thomas: Ach naja. Bei Feuerstein gingen auch gar nicht so viele hin. Ich find das immer schön, obwohl ich nie weiß, was ich schlaues sagen soll, aber am Ende reicht es immer für das Autogramm. Nachher hab ich überlegt, ob man auch hätte mehrere Bücher signieren lassen können. Also noch eins oder zwei, die man dann schön personalisiert verschenken könnte. Aber ich glaube, sowas macht man nicht :/

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