Mittwoch, den 27. April 2011 – Ole

Home is, where the turntable is.

Heute klingelt kein Wecker. Das Haustelefon habe ich ein Stockwerk entfernt gelagert. Meine Fensterläden sind lichtundurchlässig. Letzteres ist das Wichtigste um wirklich ausschlafen zu können.

Top fit starte ich gegen Mittag in den Tag. StudIP ist wieder online und ich schaffe einiges fürs Studium. Am Nachmittag pausiere ich eine Stunde mit Kaffee und Plattendrehen. Meine Lieblingsbeschäftigungen. Am Abend kann ich endlich mal wieder an einem Übungsdienst der Feuerwehr teilnehmen. Wir bergen und zerschneiden einen Opel Kadett, der unter den Aufleger eines Traktors geraten ist. Aufgrund der geographisch günstigen Lage meines Hauses bin ich im Einsatzfall meist als Erster am Gerätehaus und bekomme dadurch auch immer den „besten Platz“ – sofern ich nicht gerade in Hildesheim bin. Und da ich dieses Semester nur DiMiDo-Student bin und im vergangenen Jahr kein einziger von insgesamt 21 Einsätzen an einem Dienstag war, habe ich tendenziell gute Chancen dabei zu sein, nur bleiben dieses Jahr die Einsätze noch irgendwie aus. Bis Dato nur ein Einziger. Ein Gebäudebrannt ohne Menschenrettung. Eine große Scheune stand in Brand. Ausgelöst durch beschädigte Elektroleitungen in der mit Stroh gefüllten Zwischendecke. Die Scheune wurde arg in Mitleidenschaft gezogen, ansonsten wurde aber niemand verletzt. Ideelle Werte gab es auf dem Dachboden auch nicht, dafür mehrere gefüllte Gasflaschen…

Den Artikel aus der Harke schneide ich aus und lege ihn zu den anderen. Dieses Mal bin ich sogar in voller Montur mit der Kettensäge auf dem Dach zu erkennen. Es war einer meiner „schöneren“ Einsätze.

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