Der linkische Mittwoch

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Mein Leben mit der Blechtrommel

In der Schule haben wir nichts von Günter Grass gelesen.  Da ich es aber für einen Klassiker der Weltliteratur hielt, habe ich mir zum 19. oder 20. Geburtstag von meinen Freunden Die Blechtrommel gewünscht. Und bekommen. Ja, wir waren crazy drauf. Ich kam genau bis Seite 23. Von 779. Das Lesezeichen – ein Sticker einer damaligen Dorfdisco- steckt da noch. Was sagt das über meine Jugend aus?

Vor ein paar Jahren, während einer Dienstreise in Dresden, kam ich abends ins Hotelzimmer und wie das in Hotelzimmern immer so ist, macht man immer den Fernseher an, um irgendwelche Hintergrundgeräusche zu haben. Es lief Die Blechtrommel im Fernsehen, gerade die Schlussszene.

Zwischen beiden Ereignissen behandelte man Günter Grass zwischenzeitlich kritisch. Insgesamt fand ich keinen Anreiz mehr zum Lesen. Zu seinem heutigen Todestag fiel mir das ein.

Hat es von Euch jemand geschafft? Lohnt sich das Durchkämpfen durchs Buch?

Der Nazi in meinem Fitnessstudio / Teil 2

Fortsetzung von Teil 1

Tatsächlich war ich ziemlich erstaunt und verärgert über den Typen und hab die ganze Zeit überlegt, wie ich mich verhalten soll. Einfach Fresse halten ist schließlich kacke, aber den Kerl anzusprechen hab ich mich auch nicht getraut. Die zwei jungen Mädels an der Rezeption schienen mir (sorry!) nicht besonders hilfreich hier.

In meiner emotionalen Aufgebrachtheit habe ich es einfach an das Studio getweeted und bekam eine eher unzureichende Antwort zurück.

Meine Hoffnung ist, dass der Twitter-Account-Mensch von denen das mal intern weitergibt und die sich auf eine Policy dazu einigen. Ein Statement auf deren Facebook-Seite, ein No-Nazi-Schild im Eingangsbereich oder sonstwas, könnte man ja auch „allgemein“ formulieren, aber wenigstens ein öffentliches Zeichen setzen! Den Typen das nächste Mal direkt anzusprechen wäre auch nicht zu viel verlangt.

Am Ende kann man den Leuten ja sowieso immer nur vor den Kopf gucken, ob mit Shirt oder ohne, die Gesinnung ändert sich ja nicht. Aber so öffentlich da mit diesem Shirt rein zu kommen! Fand ich schon krass. Dass es dem Studio egal ist, ob ich nun trainieren komme oder nicht, ist mir schon klar (der Vertrag läuft ja schließlich erstmal weiter), aber wenn es denen egal ist, was da für Arschlöcher kommen, ist das schon ziemlich traurig und tatsächlich wäre das dann nicht mehr mein Studio. Ich behalt das mal im Auge.

Mich macht das echt wahnsinnig wütend, dass es so Arschlöcher gibt.

Die Nachbarn über Euch

Habt Ihr auch Nachbarn, die über Euch wohnen, die regelmäßig laut sind? Grundsätzlich schlimm sind ja so Trampler, Hackenläufer und auch notorische Türenknaller. Manchmal weiß man nicht so recht, was es sein könnte und hier ist endlich die Erklärung:


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Wir sind übrigens die Nachbarn ganz oben :D Die Störenfriede wohnen aber nebenan. Ich erwähnte es schon mal, entweder schreien sie sich an (inklusive Türenknallen) oder vögeln so übertrieben laut wie man es nur vom Hören-Sagen über diese ominösen Streamingdienste kennt. ABSOLUT FURCHTBAR. Und asozial. Naja, wir ziehen ja hoffentlich bald aus.

Der Nazi in meinem Fitnessstudio

Gestern war ein Typ in meinem Fitnessstudio mit einem Thor Steinar-T-Shirt. Der Schriftzug prankte riesig auf dem Rücken des Shirts, Klischee-bestätigend war er ziemlich groß und glatzköpfig. Er trainierte an den Hanteln/Gewichten. Im Studio war grad ziemlich viel los.

Jetzt meine Frage: Was hättet Ihr in dieser Situation getan?

Mein Studio ist vermutlich eines der billigsten in der Region, kein Schickimicki, aber ein guter Laden und auch nicht besonders klein (Kette). Sie brüsten sich damit, keine Voll-Asi-Muskelaffen reinzulassen und tun sich selbst bei übermäßigen Tätowierungen schwer. Ich würde behaupten, es gibt ziemlich viele Mitglieder mit Migrationshintergrund. An Personal sah ich zu der Zeit nur zwei junge Mädchen an der Rezeption.

Der linkische Mittwoch

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Mini Oster-Cupcakes mit Möhren

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Backen mit Gemüse. Klingt komisch, funktioniert aber erstaunlich gut. Zu Ostern gibt es Mini-Cupcakes mit Möhren und feierlich dekoriert mit einem Topping aus Frischkäsecreme und Osternestern. Cute overload!

Zeitschriften wollen mir regelmäßig vorgaukeln, dass Familien zu Ostern ständig brunchen. Oster-Brunch überall! Ich kenne kei-nen, der das macht, aber die Cupcakes würden sich sowohl gut auf dem Oster-Brunch-Buffet als auch auf der konventionellen Kaffeetafel machen.

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Wishlist 03/2015

Ganz ganz tolle Idee: Ich hab mir vorgenommen, diesen Monat nichts Unnötiges zu kaufen. Wobei unnötig wie immer sehr relativ zu verstehen ist! ;) Aber ok, probieren wir es mal aus. Das nennt sich financial fasting und haben wir schon vor Jahren diskutiert, aber nie erfolgreich umgesetzt.  Wünschen darf man sich aber trotzdem was.

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  1. Selfie Stick. Ist mir egal, was alle sagen, ich will auch so ein Ding!
  2. California Kochbuch. Eigentlich würde ich viel lieber mal durch Kalifornien reisen, aber ein Kochbuch wäre ein erster Schritt.
  3. Kit Cat Clock. Kultuhr! Bekannt aus Simpsons, Zurück in die Zukunft u.v.m.! Leider soll sie ziemlich laut sein. Trotzdem!
  4. Nike Free 3.0 Flyknit. Eigentlich bin ich #TeamAdidas, aber ein paar Nike Modelle sind wirklich ziemlich hot. Dieses Paar beispielsweise!
  5. Tasse. Motivierend und wahr.
  6. Brush Pen. Ein Stift mit Pinselspitze, weil ich mich gerne mal im Lettering probieren möchte. Also wenn ich mal Zeit hätte.
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