Vino!

Heute haben wir zwei Weingüter besichtigt, einen eher kleineren Familienbetrieb und einen richtig großen. Wir haben gesehen, wie der Wein hergestellt wird – und auch Olivenöl – und dann durften wir Unmengen davon probieren :) Zum Abschluss gab es wieder ein traditionelles Asado – wieder Fleisch also! Dieses Asado war meiner Meinung jedoch das Beste von allen, natürlich mit viel Wein dazu.

Es ist nur wichtig, was am Ende rauskommt; in dem Fall WEIN!
Das Weingut mit einem schönen Olivenbaum

Und natürlich Oliven
Wer dieses Foto verschwommen sieht, ist genauso angetrunken wie ich auf dem Foto
Hier müsste man nur mal einen Hammer dabeihaben und ein paar Gläser…
Weinreben eben!
Ein schönes Asado zum Abschluß mit unseren neuen Freunden aus Irland und Brasilien

Nachdem alle gut angetrunken waren, haben wir sämtliche Ersparnisse in Wein und Olivenöl umgesetzt. Naja, ich durfte ja nur 2 Flaschen mitnehmen…

Kann man mit Olivenöl eigentlich auch zum Öl-Baron werden?

In den Anden

Früh morgens, noch im Dunkeln, ging es mit der Bus-Tour dann in die Berge, auf irgendwas von 3000 oder 4000 m hoch.

Die erste Kaffeepause an diesem idyllischen Bergsee

Und weiter geht’s in die Berge

Den ersten Felsen habe ich erfolgreich erklommen ;)

Kurz vor Grenze zu Chile gab es Schnee. Daher konnten wir auch den berühmten Aconcagua (6.962,97 m, der höchste Berg Amerikas!) nicht sehen. :( Schade!


Freundliche Chilenen verteilten kostenlos heißen Kakao in ihrer Souvenir-Hütte. Ich hab mich direkt mal mit Mantecol eingedeckt. Man kann ja schließlich nie wissen, wielange man in den Bergen festhängt und nichts zu Essen hat :D

Heiße Schwefel-Quellen in Punta del Inca

Mit der schicken handgestrickten Mütze aus Lamafell hatten wir viel Spaß. Selbst Bernhardiener Malo hielt uns für Andenbewohner. Leider durfte ich Malo nicht mit nach Hause nehmen…

Und wer hatte mal wieder Recht? 1,5 Stunden saßen wir im Bus an diesem blöden Checkpoint fest, weil es Unstimmigkeiten mit der Versicherung des Busses gab. Aber Alpen-erprobt war ich ja zum Glück auf alles vorbereitet und Dank Mantecol sind wir nicht verhungert.

Mendoza


Und wieder geht’s los mit LAN nach Mendoza, die berühmte Weinregion im Westen Argentiniens.

Die Einwohner von Mendoza heißen übrigens Mendocino, was einen zwangsläufig an den phantastischen Evergreen von Michael Holm von 1969 erinnert (Und jetzt alle):

„Mendocino, Mendocino,
ich fahre jeden Tag nach Mendocino,
an jeder Tür klopfe ich an,
doch keiner kennt mein Girl in Mendocino.“

Aber das hat eigentlich gar nichts hiermit zu tun. :D

Die Stadt selber war aber recht unspektakulär muss ich sagen. Hier trotzdem mal ein Foto von dem Hauptplatz, der eigentlich ein Park war.

Von Mitschülern, Magenverstimmungen und Musik

Meine Klasse in der letzten Woche (v.l.n.r.) Gilles (Kanada), Sandra und Silvana (Brasilien), mein Lehrer Patricio und meine Wenigkeit. Ben aus New Orleans fehlte an diesem Tag.

In der Mittagspause bin ich dann hungrig zu meinen vertrauten Supermarkt gegangen und habe beim freundlichen Chinesen diese Mahlzeit bestellt. „Mmmh, lecker Hühnchen süß-sauer“ denkt sich der Durchschnitts-Tourist, der sich auch zu stolz ist, mal nachzufragen, ob es denn auch wirklich Hühnchen ist und stattdessen ganz entschlossen zugreift. ES WAR KEIN HÜHNCHEN!!!!! Das habe selbst ich dann nach dem ersten Bissen bemerken können. Mir war den ganzen Tag lang nicht gut. Aber ratet doch selber, was ich da wohl Feines gegessen habe…
Das ist das Widerlichste was ich jemals gegessen habe (und ich schwöre, es sah im Supermarkt noch aus wie Hühnchen!!)

Den Schock musste ich erstmal mit 3 Wodka-Orange runterspülen und meinen Magen desinfizieren. Das haben wir dann auf der After-Office-Party im angesagten Opera Bay gemacht.

Super geil!

Aus dem Dschungel in den Dschungel


Unser Hotel hatte auch einen schönen Pool, den wir aber leider aus Zeitmangel nicht nutzen konnten.

Heute habe ich dann übrigens auch endlich einen Tukan gesehen, aber ich konnte leider kein Foto machen.

Nachmittags ging es dann wieder zurück in den Großstadt-Dschungel, der nur noch ca. 15°C hatte. Diesmal sind wir mit LAN geflogen, die haben übrigens besseres Essen und ich konnte Meilen sammeln mit meiner großartigen Iberia-Plus-Karte. *juhuu*

In der Stadt mal schnell ein paar Fotos vom Rio de la Plata geschossen, der übrigens bis zu 220 km breit ist und damit der breiteste Fluß der Welt ist. Da denkt man schnell mal, man ist am Meer. (Aber ist man ja gar nicht… tricky)

Brasil, Brasil, Brasil!

Und dann mal eben kurz nach Brasilien rübergehüpft, um das Naturschauspiel auch mal von der anderen Seite aus zu sehen.

Wir hatten übrigens 30°C.

Diese putzigen Artgenossen nennen sich Coatí

Dieser kleine aufgeweckte Freund saß am Wegesrand

Die kleinen Rabauken haben mich aus dem Hinterhalt überfallen und wollten meine Tasche ausrauben

Hui, lecker Essen in der Mülltonne!

Huh?!

Da ging alles den Bach runter! :D

Auf der argentinischen Seite wurde der naive Park-Besucher noch vor den kleinen Coatís gewarnt. Interessant hierbei ist übrigens, dass die niedlichen Racker im Spanischen nur beißen können, im Englischen können und werden sie das auch! (Vielleicht unterscheiden die cleveren Biester aber auch zwischen den Sprachen… ich weiß es nicht.)

Dem Brasilianer dagegen ist es total Wurscht, ob die einen nun beißen oder nicht… pff! Das sieht man mal die Unterschiede.

Hier nochmal wieder Wasser

Und hier habe ich die zweite Massen-Sendung Postkarten geschrieben/verschickt.

Mit meinem modischen Käppi aus Argentinien bin ich glaub ich ein kleines länderpolitisches Risiko eingegangen, sah es aber insgeheim als stillen Protest. Und Portugiesisch ist übrigens eine schreckliche Sprache.

Revolution!

Heute war Feiertag, es wurde die Revolution gefeiert, mit Flaggen wo man geht und steht. Aber wir sind aus der Stadt und von den Feierlichkeiten geflüchtet und es ging es ganz früh los mit dem Flieger in ca. 2 Stunden nach Posadas, von da aus sollte es nach Iguazú gehen. Hier gibt es die riesigen Wasserfälle, die man auf keinen Fall verpassen darf.

Mit dem Bus („Micro“) ging es aber erstmal noch zur Zwischenstation San Ignacio Miní, eine uralte Jesuiten-Reduktion aus dem 16. Jahrhundert. Also viele alte Steine.

So sah das mal aus

Und so jetzt

Zum Glück habe ich aber auch diesen alten Zitronenbaum entdeckt

Nach langer Wartezeit auf den nächsten Micro an einer staubigen Landstraße ging es dann weiter nach Iguazú, bis wir endlich unser Hotel erreichten.

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