Populärmusik

Bei den meisten Lieblingsbands möchte man eine Vermainstreamisierung möglichst verhindern. So sehr man sich über den breiten Erfolg und die Präsenz im Radio und überall sonst freut, so weiß doch sowieso niemand sonst als man höchstselbst diese Musik wirklich zu schätzen, zumal man sie schon gut fand, bevor sie jeder gut fand. Und dann „waren die alten Sachen echt besser“ und überhaupt, dieser plötzliche Kommerz. Dann spielen sie auch nur noch in den großen Hallen und alles wird so unpersönlich und Hinz und Kunz sind auch schon da gewesen. Mit denen will man ja eigentlich so gar nichts gemeinsam haben. Die Tickets kosten ein Vermögen. Die Musik beginnt einen zu nerven, weil sie im Radio zu Tode gespielt wird. Das letzte Coldplay Album hab ich auch nicht mehr gekauft.

Auf der anderen Seite ist es auch eine Schande, dass das neue Pearl Jam Album Lightning Bolt so gefühlt keinerlei Beachtung bekommt. Dabei sind Pearl Jam mit die Größten überhaupt. Eddie Vedders Stimme ist der Wahnsinn. Und sollten sie demnächst (bitte!) wieder auf Tour gehen, dann bitte nicht nur in Berlin, weil ich will dann auch unbedingt hin. Pearl Jam is the shit, Leute! ♥

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Das Booklet-Artwork ist auch sehr toll! Deshalb sind CD-Käufe immer noch cool.

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1 Kommentar

  1. Ja, das geht mir ja zum Beispiel mit Seeed so, Fan der ersten Stunde und oft live gesehen wo sie in Hamburg und Flenburg grad mal vor hundert Leuten gespielt haben, jetzt nervt es mich leider. Obwohl ich ihnen den Erfolg gönne, nur ist es jetzt auch nicht mehr ganz so meins…

    Perl Jam haben was neues? Gleich mal Spotify anwerfen, äähhh nee, CD kaufen ;-)

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