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Resturlaub

Nee, nicht ich. Das Buch!

Ich habe alle Buecher von Tommy Jaud gelesen und muss sagen, es ging stetig bergab, fand ich. Das erste Buch war gut und danach hatte man den Eindruck, der Autor haette einen Knebelvertrag beim Verlag unterzeichnet und muss liefern, liefern, liefern. Und so, dass es auch bloss jeder liest und man Bestseller draufkleben kann. Als ob das fuer Qualitaet stuende! Deshalb hab ich mich auch lange geweigert, Hummeldumm noch zu lesen, aber dann hab ich es in den letzten Weihnachtsferien doch gemacht. Und naja. Stellenweise halt ein bisschen albern und ueberzogen und schafft es nicht in die Top 10, aber sonst so ganz ok halt.

Und jetzt, wo ich alles schon so schoen schlecht geredet habe, komme ich auf den eigentlichen Punkt. Weil ich grade zufaellig den Trailer im Fernsehen sah, dass Resturlaub als Kinofilm erscheint. Der spielt in Buenos Aires. Und ich hab das Buch gelesen als ich grad mal da war. Purer Zufall, konnte ja niemand ahnen! Und dann will ich jetzt auch den Film sehen. Wo sowieso grad nichts Besseres im Kino kommt. Und das ganze schlechte Wetter! Und weil ich gerne Filme sehe, deren Buecher ich gelesen habe.

Und Homo Faber hab ich uebrigens immer noch nicht gesehen.

Der Trailer verraet leider alles, was in diesem Film irgendwie von Belang sein koennte.

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4 comments so far.

4 Antworten zu “Resturlaub”

  1. Nummer Neun sagt:

    Das mit Buenos Aires wäre ja tatsächlich ein Grund, sich den anzusehen

  2. Thomas sagt:

    Also: Tommy Jaud ist ja leider nie witzig gewesen. Die Gags, die er in Vollidiot drin hatte, kannte man ja bereits. Das Buch wurde mir damals von einer Freundin empfohlen, daraufhin habe ich den Kontakt abgebrochen. Resturlaub lieh ich mir nur noch aus. Alles total vorhersehbar. Wirklich alles, plötzlich fehlten sogar die Gags. Ansonsten nie wieder was von dem auch nur angelesen. Das ist ähnlich wie bei Oliver Uschmann. Der wurde auch immer schlechter, auch wenn er auf einem höheren Niveau anfing. Wirklich lustig ist Linus Volkmann. „Anke“ – lesen! Und Homo Faber darf man doch nicht anschauen, erst wenn man das Buch gelesen hat und danach begeistern höchstens noch die Aufnahmen…

  3. Verena sagt:

    @NummerNeun: Ja, vielleicht ist es dann sogar der einzige Grund, aber ich sehe da auch viele persönliche Parallelen.

    @Thomas: Du kündigst Freundschaften aufgrund von Buchempfehlungen? Das mach ich nur bei Musik. Und Oliver Uschmann habe ich nie gelesen, weil schon die ganze Werbung hinten in anderen Büchern zu penetrant rüberkam. Das kann ja dann nichts sein.
    Und Homo Faber hab ich mindestens zweimal gelesen, sonst würde ich es gar nicht wagen, den Film sehen zu wollen. Würd mich einfach interessieren, wie die das filmisch umgesetzt haben.

    Das andere Buch schau ich mir an. Das Buchkaufsverbot habe ich nämlich seit Samstag spontan wieder aufgehoben. Totale Autonomie im Buchregal!

  4. Thomas sagt:

    Die Freundschaft habe ich nicht direkt gekündigt, sondern ausschleichen lassen

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