Spaghetti mit Pfifferlingen in Aioli-Sahnesauce

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Zeit für Pilze! Wer auf Knoblauch und Pfifferlinge steht, der sollte dieses Rezept unbedingt ausprobieren. Nudeln mag ja eh jeder.

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Zutaten für 4 Personen

400 g Pfifferlinge
400 g Spaghetti
100 g magere Schinkenwürfel
1 Knoblauchzehe
1 sehr frisches Ei
1 TL mittelscharfer Senf
1 Zwiebel
5 Stiele Thymian
100 ml + 1 EL Öl
75 g Cremefine (oder Sahne)
Salz, Pfeffer, Zucker

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Und so geht’s:

Als erstes die Pfifferlinge putzen [hierzu den ultimativen Pro-Tipp am Ende des Rezepts beachten!] und gegebenenfalls kleiner schneiden. Eine Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Den Thymian waschen, trocken tupfen und die Blättchen abzupfen.

Aioli
Den Knoblauch schälen und durch die Knoblauchpresse jagen (alternativ mit dem Messer ganz klein schneiden) und mit dem Ei und dem Senf möglichst in einem hohen Rührbecher mit dem Stabmixer cremig pürieren. Dann ganz langsam die 100 ml Öl hinzugießen und dabei weiter mixen, anschließend ebenso die Cremefine dazugeben. Anschließend mit Pfeffer, Salz und einer Prise Zucker abschmecken und erstmal beiseite stellen.

Spaghetti
Die Spaghetti in ausreichend gesalzenem und kochendem Wasser nach Packungsanleitung al dente kochen. Währenddessen die Schinkenwürfel in einer großen Pfanne knusprig braten – hier ist kein zusätzliches Fett zum Anbraten notwendig. Den Schinken aus der Pfanne nehmen und anschließend den EL Öl in der Pfanne erhitzen und die Pfifferlinge darin goldbraun anbraten. Gegen Ende ebenfalls die Zwiebelwürfel und den Thymian kurz mitbraten und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zum Schluss die Spaghetti abgießen und zurück in den Nudeltopf geben, mit der Aioli, den Pfifferlingen und den Schinkenwürfeln mischen und servieren.

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Pro-Tipp:

Bekannterweise säubert man Pilze nicht mit zu viel Wasser – also weder abbrausen noch im Wasser baden lassen – weil sie dann wahnsinnig viel Wasser ziehen und eben verwässern. Ein absolutes Pilz-No-Go und niemand will das. Bei Champignons ist es einfach, da sie aus Züchtungen stammen und meistens eh schon ziemlich sauber aus dem Supermarkt kommen. Pfifferlinge sind tricky aufgrund ihrer Struktur und vor allem, weil man sie nicht züchten kann und man sie noch traditionell in Wäldern fangen sammeln muss.

Wenn man jetzt aber nicht so auf Tannennadeln im Essen steht, was kann man tun?

Also! Die Pfifferlinge in ein großes Sieb geben und mit ordentlich mit Mehl bestäuben. Gut verteilen und anschließend abrütteln. Der meiste Dreck wird dann zusammen mit dem Mehl abgeschüttelt. Gegebenenfalls die Mehl-Prozedur nochmals wiederholen. Falls nötig kann man dann die Pfifferlinge zum Schluss noch ganz kurz mit Wasser leicht abbrausen und direkt in einem Handtuch trocken tupfen.

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Das Original-Rezept stammt aus der Zeitschrift LECKER 9/2014 und ist ebenfalls hier zu finden.

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