UKRT#3: Stonehenge Rocks!

Total reibungslos geht es hier nun weiter mit einer weiteren spannenden Folge des England-Reiseberichts. Der fuehrt uns heute zu ziemlich vielen alten Steinen und der nervenaufreibenden Frage, ob wir in dieser Nacht noch eine Unterkunft fanden. Uiuiui!

Aber zuerst ging es von Oxford zum naechsten Ziel: Avebury. Avewas? Avebury! Man sagte uns von saemtlichen Seiten – im In- und Ausland -, dass wir uns Stonehenge sparen koennten, man kaeme gar nicht nah genug dran und ueberhaupt und sowieso und stattdessen sollten wir doch lieber nach Avebury fahren. Da sei es viel schoener und die Steine nochmal 5000 Jahre aelter (von 2600 bis ca. 2500 v. Chr.!). Also gut.

Hier stehen also diese uralten Riesensteine kreisfoermig angeordnet auf einer Landschaft mit Wiese und Schafen und man kann daher spazieren und ueber deren Sinn spekulieren. Gratis, aber ohne viel Infos. Interessant, aber nicht abendfuellend. Kurzentschlossen haben wir dann also noch einstimmig entschieden, doch noch zu Stonehenge zu fahren. Lag sowieso alles in der Naehe. Und es ist eben Stonehenge!

Zum Glueck kamen wir noch rechtzeitig, kamen rein, zahlten Eintritt und schauten uns die Steine dort an und hatten auch einen guten AudioGuide. Das war schon ganz anders. Denn es war Stonehenge! Dort spekulierten wir dann auch noch mal ueber den Sinn. Ich tippe einfach auf Kalender. Bisschen unhandlich, aber doch sehr clever.

Also falls Euch auch mal jemand bequatschen will: Fahrt trotzdem zu Stonehenge! Weil es eben Stonehenge ist! Und wirklich beeindruckend. Und gut.

Und im Souvenirshop gibt es wirklich alles: Stonehenge-Bier, Stonehenge zum Selberbauen, Stonehenge-Schneekugeln,…ein niemals endender Quell an uebermotivierter Marketingkunst.

Dann, es war schon etwas spaet, ging es weiter nach Salisbury, wo wir noch eine Uebernachtung organisieren mussten. Was sehr schwierig war. Weil Hochsaison. Und wir hatten nichts reserviert. Wir klapperten diverse Hotels und B&Bs ab, aber ALLES war voll. Ein sehr netter Hotel-Mensch half uns aber quasi in letzter Sekunde aus der Patsche und organisierte uns was in einem anderen Hotel. Puh!

Eine weitere Mission dieser Reise war es, moeglichst viele verschiedene lokale Biersorten zu testen

Abends beim Bier lernten wir Ole kennen. Seinen richtigen Namen kannten wir nicht, aber er kam aus Hamburg. Oder Kiel. Und er begleitete deutsche Radwandergruppen, die aus alten aelteren Menschen bestehen und er erzaehlte uns lustige Geschichten darueber. Ausserdem gab er uns Tipps fuer die weitere Route, die wir aber nicht befolgten.

Aber ob wir damit richtig lagen?

Und lesen Sie in der naechsten Folge:
UKRT#4: Salisbury und Winchester: Wir loesen das sagenumwobene Raetsel um Koenig Artus!

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