Verenas Woche: 40/2017

Am Montag war ich arbeiten, kein Brückentag für mich. Nach dem Büro ging es noch kurz ins Garten-Center ein paar Erika für die Balkonkästen holen und einen Kranz für die Haustür. Abends dann schnell umziehen und ab nach Königswinter. Es wurde ein sehr guter Cocktail-Abend mit den besten Freunden in der Rheinlust in Bonn.

Man sieht sich ja viel zu selten! Auch, wenn wir die unmotivierteste Kellnerin aller Zeiten hatten („Wollt Ihr jetzt noch was?“), so hatte ich fast vergessen, wie cool die Location ist. Und das Essen war lecker. Die Cocktails taten ihr übriges. Nach dem gemeinsamen Frühstück ging es dann wieder nach Hause.

Weil wir am Tag der deutschen Einheit dann auch nichts besseres zu tun hatten, sind wir noch ins Garten-Center nach Sankt Augustin, was ja zum Glück sonn- und feiertags auch geöffnet hat. Ich hab aber nichts zum Geld ausgeben gefunden – bis auf ein neues Thymian-Pflänzchen für die einzige Fensterbank im ganzen Haus in der Küche. Nachmittags hab ich noch meinen Türkranz mit Fliegenpilzen und Eichhörnchen herbstmäßig gepimpt und ein Boeuf Stroganoff für den nächsten Tag vorgekocht. Dank des 10 €-Gutscheins eines Lieferdienstes, hatten wir uns dann nämlich doch spontan für liefern entschieden.

Inzwischen kann ich das neue große Abenteuer auch ankündigen:

Es geht nach Hongkong!

Nächste Woche soll es schon losgehen und dann insgesamt für knapp 6 Wochen – dienstlich. Donnerstag gab es dann die finale Zusage, mit der ich dann den Flug buchen konnte, ich hab ein Apartment und zwei Reiseführer und lese mich jetzt in eine neue Welt ein. In Asien war ich bisher noch nie – wenn wir mal von der asiatischen Seite Istanbuls absehen. Zugegebenerweise stand Hongkong auch nicht wirklich weit oben auf meiner Reise-To-Do-Liste, deshalb weiß ich eigentlich nichts! Umso cooler aber dann, wenn ich jetzt quasi hin muss. Die meisten Leute machen ja immer nur so kurze Stop-over von 3 Tagen, aber Leute, die länger dort sind, schwärmen alle sehr. Es wird alles sehr aufregend! Ich werde berichten.

Dann musste ich natürlich noch last-minute zum Friseur, was zum Glück geklappt hat. Noch mehr Glück hatte ich dann auch wieder bei der Ticket-Lotterie vom Neo Magazin Royale, wo es dann im November wieder hingeht. Cool! So langsam hab ich aber echt Angst, dass es mich mal bei Prism is a Dancer trifft…

Auch muss ich nochmal die Mash-ups auf Deluxe Music loben. Ich guck da gar nicht so oft rein, aber wenn, dann bin ich eigentlich immer begeistert. In dem Zusammenhang (aber nicht als Mash-up) sah ich dann auch das aktuelle Musikvideo von U2 „You’re the best thing about me“, welches btw in New York spielt und damit hat es ja schon gewonnen. In Fan-Kreisen hab ich mich ja schon wieder lautstark nur beschwert und gemotzt und meine Enttäuschung ob der Poppigkeit der neuen Songs kundgetan. Klingt alles gleich, nichts Neues etc. pp.. Ich muss das partiell zurücknehmen: je öfter ich die aktuelle Single höre, umso mehr mag ich sie. Ist schon irgendwie catchy. Ich warte mal auf’s Album… (sag ich irgendwie immer. Hoffnung!).

Das Wochenende war faul und voll im Essen: Bolognese gekocht, Pizza bestellt und Sonntag ging es mit den Nachbarinos zum Street Food Markt nach Ehrenfeld. Folgendes aß ich oder konnte zumindest probieren:

  • Zimtschnecke
  • Mini-Karotten-Cupcake
  • Cola mit Dattelgeschmack
  • Baked Potatoes / so Wedges-Dingsis
  • Gua Bao mit karamellisiertem Porkbelly
  • Deep Fried Chili Cheese Burger mit Bacon
  • Deep Fried Shit (Snickers)
  • Marshmallow gefüllt mit Eis
  • Mohn-Cheesecake-Strudel

Die Highlights waren definitiv das Bao, die Cola und das Marshmallow-Eis! Ok, und die frittierten Süßigkeiten sind immer super.

Dann rollten wir fröhlich nach Hause und ich schaffte sogar noch ein bisschen Hausarbeit. Ich muss jetzt schnell noch alles waschen und wegfalten, damit ich nen Überblick kriege und überlegen kann, was ich mitnehmen muss (ich hasse Wäsche falten!). Ich hab jetzt schon Angst, dass ich was vergesse… Es sind noch so knapp 30 Grad in Hongkong, anscheinend ne hohe Luftfeuchtigkeit und die Innenräume dank Air Condition so kalt wie in der Antarktis. So sagt man. Dazu brauche ich natürlich Business-Klamotten und auch ein bisschen Freizeit-Sachen und habe trotzdem nur 23 kg Freigepäck für 6 Wochen. The struggle is real, Leute!

Abends gab es noch Salat vom Griechen und den inzwischen üblichen Tatort.

Falls jemand schon mal in Hongkong war oder jemanden kennt, der von jemandem gehört hat, der schon mal in Hongkong war, darf man mir gerne Tipps geben. Ich schick dann ne Karte.

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