Als ich dieses Gericht letztens bei mir auf der Arbeit gegessen hatte, wusste ich sofort, dass ich es nachkochen muss! Die aromatischen Gewürze und die Rosinen mit dem feinen Lammfleisch ergeben eine tolle eingekochte aromatische Sauce, die durch den cremigen Minz-Joghurt noch richtig gut ergänzt wird. Dazu hab ich Reis gemacht, aber ein frisch aufgebackenes (Fladen-)Brot passt sicher auch gut.
Die Kardamomsamen aus den Kapseln lösen und zusammen mit dem Fenchel im Mörser fein zerstoßen. Anschließend mit den Nelken und dem Zimt vermischen.
Den Ingwer und die Möhren schälen und in feine Würfel schneiden. Die Zwiebeln ebenfalls fein würfeln, die Chilischote in Ringe schneiden.
Das Hackfleisch in einem großen, flachen Topf bei hoher Hitze in heißem Öl kräftig anbraten.
Die vorbereitete Gewürzmischung hinzufügen und kurz anrösten. Danach Zwiebeln, Möhren, Ingwer und Chili dazugeben und alles kurz andünsten.
Das Tomatenmark unterrühren, mit Salz würzen und mit Fond aufgießen. Einen Minzstiel hinzufügen und das Curry offen bei milder Hitze etwa 90 Minuten köcheln lassen. Falls nötig, zwischendurch etwas heißes Wasser zugeben.
15 Minuten vor Ende der Garzeit die Rosinen unterrühren.
Den Reis aufsetzen und nach Packungsangabe kochen, bzw. das (Fladen-)Brot gegebenenfalls nochmal kurz aufbacken.
Für den Minz-Joghurt in der Zwischenzeit die Blätter von zwei Minzstielen fein hacken und mit Joghurt sowie etwas Salz verrühren.
Die restlichen Minzblätter grob hacken. Das fertige Curry mit der frischen Minze bestreuen und zusammen mit dem Minzjoghurt und Reis oder dem warmen Brot servieren.
Notizen
Die Gewürze und das Mörsern mögen zunächst abschrecken, aber der (kleine) Aufwand lohnt sich!Das frischgewolfte Lammhack sowie die meisten der Gewürze hab ich beim türkischen Supermarkt, bzw. türkischen Metzger in meiner Nähe problemlos bekommen. Bestimmt bekommt man sonst aber auch alles in einem gut sortierten Supermarkt und beim Metzger seines Vertrauens.Das Lammfleisch passt geschmacklich perfekt mit den Gewürzen und dem Minz-Joghurt. Sollte man allerdings so gar kein Lamm mögen oder essen wollen, kann man es sicher auch mal mit Rinderhack ausprobieren.Ich hab ChatGPT gefragt, wo das Rezept herkommen könnte und anhand der Zutaten tippt es auf Nordafrika (vielleicht Marokko) und Indien und sieht hier eine Fusion aus beiden Küchen. In meinem neuen Indisch-Kochbuch gibt es auch ein ähnliches Curry. Wenn hier jemand mehr Ahnung hat, lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen :)
Und, wie war's?Hast Du das Rezept ausprobiert? Dann lass es mich gerne wissen! Markiere @verenaswelt oder verwende #verenaswelt!