Hummus

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Shalom! Spätestens seit meiner Israel-Reise 2010 bin ich sehr doll Hummus-verliebt. Angefixt am ersten Tag, in einer Strandbar, mit den Füßen im Sand von Tel Aviv, dort hat es mich erwischt. Wieder zurück in der oberbergischen Provinz war es erstmal ziemlich schwierig, an guten Stoff zu kommen. Ich durchforstete türkische Supermärkte, Bioläden und Reformhäuser. Es benötigte viel Ausprobieren und brachte leider viel Enttäuschung mit sich. Ich kann beispielsweise von Hummus in Dosen nur abraten. Bald ergaben sich zuverlässige Lieferströme aus Köln – und sogar aus Luxemburg! – und einige gute Quellen waren gefunden, dennoch war es rar.

Seit ich inzwischen in Köln wohne, ist es natürlich einfacher und Geschäfte wie Kaufhof oder manchmal auch REWE haben eine sehr gute Hummus-Auswahl am Start. Aufgrund von eher negativen Erlebnisberichten von befreundeten Hummus-Fans, habe ich mich nie ans Selbermachen getraut.

Und nun doch! Kann doch nicht so schwer sein! Das Rezept ist übrigens aus Syrien, was der Sache aber natürlich keinen Abbruch tut ;) Zuerst war ich überrascht, dass so viele Zutaten benötigt werden, aber tatsächlich schmeckt es am Ende, wie Hummus eben schmecken muss. Und Dosen-Kichererbsen sind total ok!

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Rezept

  • Kichererbsen (1 Dose à ca. 400 g)
  • Tahina (Sesampaste), ca. 2 EL
  • Knoblauch, ca. 4 Zehen
  • Saft von 1 – 2 Zitronen
  • Öl (neutral)
  • 1 Chilischote, scharf, getrocknet
  • Currypulver
  • Cumin (Kreuzkümmel), 1 – 2 EL
  • Salz, Pfeffer
  • evtl. Paprika, rosenscharf
  • (Petersilie zur Deko)

So, geht los: Zuerst die Kichererbsen abseihen und die Flüssigkeit auffangen. Dann die Kichererbsen mit der Tahina, dem Knoblauch, etwas Zitronensaft, Chili, Curry, etwas Salz und Cumin in den Mixer geben. Ich hab es übrigens mit einem Stabmixer gemacht.

Die Gewürze hab ich immer erst nach und nach beigegeben und entsprechend am Ende nochmal abgeschmeckt. Dann ein Glas der aufgefangenen Kichererbsenflüssigkeit und 3-4 EL Öl dazu geben und mixen. Gegebenenfalls noch mehr von der Kichererbsenflüssigkeit zufügen, bis es schön cremig ist. Dann mit Salz, Pfeffer, Cumin und Zitronensaft abschmecken.

Anschließend sollte das Hummus noch mindestens zwei Stunden ziehen (am besten mit Klarsichtfolie abgedeckt im Kühlschrank).

Zum Servieren kann man es auf einem Teller noch mit Öl (evtl mit Rosenpaprika vermischt) beträufeln, oder mit Petersilie oder ganzen Kichererbsen schmuckvoll dekorieren.

Hummus schmeckt am besten mit (dünnem) Fladenbrot, aber auch zu anderem Brot. Schön auf nem Party-Buffet oder zum Grillen. Ich kann es auch zum Frühstück essen, mittags oder auch zum Abendbrot. Hummus geht immer.

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Hummus wird natürlich nicht nur in Israel, sondern in ganz Nahost geliebt. Und zu Recht!

 

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5 Kommentare

  1. Ist ja witzig. Ich war ebenfalls 2010 in Israel und hab mich da in Tel Aviv und Hummus verliebt ;) Habe seit dem des öfteren probiert es selbst original hin zu bekommen. Erst vor kurzem habe ich (von einer Köchin eines libanesischen Restaurants) das m.M. nach perfekte Rezept bekommen. Es ähnelt im Großteil deinem Rezept nur wird es nochmals mit einem EL Naturjoghurt ergänzt. Ich finde das gibt dem Hummus dann das gewisse extra.
    LG Ines

  2. @Ines: Das mit dem Joghurt werde ich beim nächsten mal probieren! Danke für den Tipp! :)

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