IMAX: Transformers 4

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Stumpfsinnige Action! Flache Story! Ein vierter Teil! Michael Bay! Schlechte Kritiken!

Mein Grund, diesen Film trotzdem zu sehen, war ehrlich gesagt, der IMAX-Faktor und dass wir die bekloppte Idee hatten, dafür 160 km ins holländische niederländische Eindhoven zu fahren – und, dass evtl noch Frietjes speciaal und Frikandel dabei rausspringen würden. Wenn man so niedrige Erwartungen hat, ist der Film sogar ganz ok, die Story erwartungsgemäß nicht übermäßig tiefgründig, die Nebenrolle “Surfertyp Lucas” ziemlich schlecht, Make-up und Lippenstift von Nicola Peltz  (“Tessa”) beneidenswert haltbar (übersteht sämtliche Actionszenen, bei manch anderen wäre es nach dem Mittagessen schon vorbei gewesen! Ach, Hollywood!). Dass sie als 17jährige (Rollenalter) das Sexsymbol des Films ist, halte ich für eher schwierig. Und Stanley Tucci bleibt für mich leider für immer der schwule Chef-Designer bei Vogue aus Der Teufel trägt Prada. Explosions-, Action- und Flugszenen wirken dafür Hammer im IMAX 3D, das war es auf jeden Fall wert und sollte unbedingt wiederholt werden!

Außerdem gibt es eine Popcorn-Auswahl, von der ich sonst nur aus diesem weit entfernten Amerika hörte. Ich habe voller Euphorie sehr schlechte Handy-Fotos gemacht:

imax_kinoEs gab übrigens in ganz Downtown Eindhoven keine Frietjes-Bude! Es gab coole Bars und Kneipen und gefühlt 1000 Döner-Läden, Fastfood-Ketten und Pizza. Vermutlich ist es einfach kein Touri-Ort, wo man für die Deutschen Frikandel anbieten muss. Schade!

Vietnamesische Sommerrollen

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Keep rollin’ rollin’ rollin’ rollin’
What?
Keep rollin’ rollin’ rollin’ rollin’
Come on
Keep rollin’ rollin’ rollin’ rollin’
Yea
Keep rollin’ rollin’ rollin’ rollin’

- Limp Bizkit

Gerade wenn es so heiß ist, sind diese frischen vietnamesischen Sommerrollen (auch Glücksrollen genannt oder NEM CUỐN) eine tolle und leichte Mahlzeit. Entgegen der allseits bekannten chinesischen Frühlings-Variante, werden diese Rollen nicht frittiert, sondern werden quasi “roh” und kalt verzehrt, was sie super-gesund macht, low-fat, low-carb, high Gemüse stuff und echt lecker. Sie lassen sich gut vorbereiten und als Vorspeise servieren oder auch auch am nächsten Tag noch als Mittagessen ins Büro mitnehmen. Das Aufwendige hier sind die Schnibbeleien im Vorfeld und das Gerolle, aber wenn man den Dreh einmal raus hat, geht es eigentlich ganz fix. Ich hab sie inzwischen schon mehrmals gemacht, was ja immer ein gutes Zeichen dafür ist, dass sich der Aufwand lohnt!

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Zutaten (für 15 Stück)
400 g Hähnchenbrustfilet
50 g Glasnudeln
100 g Eisbergsalat
150 g Rotkohl frisch
3 Möhren
2 Stk. Frühlingszwiebeln
50 g Mungobohnensprossen
4 Stk. Minzestängel
5 Stk. Thaibasilikumzweige
15 Blatt Reispapier
5 EL Sweet-Chili-Sauce

Zunächst kocht man das Hähnchenbrustfilet in leicht gesalzenem Wasser etwa 20 min, lässt es abkühlen und schneidet es dann in sehr kleine Stückchen. Dann die Glasnudeln nach Packungsanleitung zubereiten (in der Regel werden sie mit kochendem Wasser übergossen und ziehen dann 5 min). Thaibasilikum und Minze klein hacken oder zupfen. Salat und Gemüse in sehr schmale Streifen (Julienne) schneiden; so lässt sich nachher alles am besten füllen.

Sobald alles vorbereitet ist, wendet Ihr ein Reispapierblatt von beiden Seiten in einem Teller mit Wasser (ich lasse es nicht zu lange einweichen, sonst wird es mir zu weich und schwierig zu rollen), bestreicht es mittig mit etwa einem halben Teelöffel der Sweet-Chili-Sauce und füllt es ebenso mittig mit einem Streifen von Salat, Gemüse, Glasnudeln und ein paar Stückchen Hähnchen, klappt dann die oberen Seiten ein und rollte die erste Hälfte möglichst fest um die Füllung und wickelt dann die andere Seite ebenfalls möglichst fest ein.

Das kann man übrigens ähnlich schlecht zeichnen wie erklären. Ich hab es trotzdem versucht: howtorollit Am Anfang ist es etwas Fummelei, aber nach ein paar Rollen hat man dann raus, wie viel Füllung am besten passt (nämlich gar nicht so viel) und wie fest man die Rollen wickeln sollte (am besten möglichst fest).

Die Rollen kann man gut in fertige Dips (Sweet-Chili-Sauce, Mango/Bananen-Curry-Sauce, Saté o.ä.) dippen. Der Dip auf dem unteren Foto war selbstgemacht mit Koriander, Fischsauce, Zitrone und Erdnuss und leider gar nicht so lecker wie gedacht. Aber alles Geschmackssache. Bei Interesse kann ich das sonst auch noch posten.)

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Pro-Tipps:

  • Wer sich ein bisschen Zeit sparen will und nicht unbedingt weiß, was er mit dem übrigen Gemüse anfangen soll (eine Gemüsepfanne wäre hier eine schöne Lösung!), der kann auch eine fertige Salatmischung mit Rohkost (Eisbergsalat, Weißkraut, Möhren) nehmen und so den Einzelkauf sparen
  • Zuckerschoten (in Streifen schneiden) passen auch prima rein
  • Minze und Thaibasilikum kann man im absoluten Notfall auch weglassen
  • Bei der Sweet-Chili-Sauce schwöre ich übrigens auf die von Cock Brand (ja, die heißt wirklich so. BESTE!)
  • Statt Hähnchen kann man auch sehr gut Garnelen verwenden

Der linkische Mittwoch

LsiAqOK[via]

 

Forever Fernweh: New York City

nyc_skylineIch war noch niemals in New York. Zack, Ohrwurm – sorry. Stimmt aber. Und wenn es ein großes Sehnsuchts-Reiseziel von mir gibt, dann ist es New York. Und wenn eine superduper und trotzdem bezahlbare Unterkunft in passender Lage erst mal gefunden ist (mehr Information hier), geht es natürlich direkt zu den üblichen Sehenswürdigkeiten, die wohl jeder kennt: Freiheitsstatue, Empire State Building, Ground Zero, Brooklyn Bridge, China Town, Little Italy, Central Park und dort natürlich zu den Strawberry Fields, Guggenheim Museum, Grand Central Station, MoMa, … you name it. Es gibt als NYC-Touri-Neuling also schon so viel zu sehen! Abseits dieser Standard-Routen hab ich aber gleich noch mehr auf dem Zettel:

Jahrelang wurde ich geprägt durch Filme wie Big mit Tom Hanks (deswegen muss ich unbedingt zu F.A.O. Schwarz ) oder Kevin allein in New York (der war auch bei Schwarz), zahlreiche Woody Allen-Filme, Ghostbusters, Wall Street und Serien wie Friends, Gossip Girl, HIMYM und natürlich durch Sex and the City.

Ich möchte bei Serendipity 3 einen fetten Eisbecher essen und in die Magnolia Bakery und zu Hershey’s Chocolate World am Times Square. Der obligatorische Hot Dog darf natürlich auch nicht fehlen. Ein Pastrami-Sandwich bei Katz’s Deli! Und Bagels. Und New York Cheesecake. Of course! Und falls jemand den Soup Nazi [Video] aus Seinfeld kennt, den gibt es hier auch. Fun Fact: Ein Kollege erzählte auch erst kürzlich, man würde dort jetzt Döner als German Speciality für teuer Geld verkaufen. Oh Americans!

Oh, und einen Kaffee vor Tiffany’s! Damit auch das letzte Klischee erfüllt wäre :D

nyc_libertyEs gibt einen Nintendo World Store! Und einen LEGO Store am Rockefeller Center! Man müsste zumindest überprüfen, ob der besser ist als der in Köln. Mal den Apple Store angucken. Auf jeden Fall muss ich shoppen gehen und deshalb zu Macy’s und bei Saks wenigstens zum Window Shopping und zu Pottery Barn (das war mal großes Thema bei Friends, deshalb bin ich neugierig). Und vielleicht zu GAP, weil es die hier nicht mehr gibt. Und die obligatorische Levi’s vielleicht noch oder das Hilfiger Polo-Shirt, was man wohl immer dort kauft ;) Experten raten aber, nach New Jersey in eine Mall (z.B. Willowbrook) zu fahren, weil es da noch mal viel günstiger ist als in NYC selbst. Bis zu 430,00 € darf man übrigens zollfrei mitbringen.

Wo ich übrigens gar nicht hin muss: M&M World (fand ich in London schon too much), Abercrombie & Hollister (hab ich inzwischen eine große Abneigung zu entwickelt, weil zu viele Idioten damit rumlaufen) und Madame Tussauds finde ich ja generell überbewertet und zu teuer.

Hach, New York, das wär’s! ♥

Habt Ihr noch weitere Geheimtipps oder skurrile Ideen für NYC?

Währenddessen in Freiburg

Am Montag war ich in Freiburg (eine sehr schöne Stadt!) und habe dort zunächst wahnsinnig günstige Pizza gegessen und da es leider permanent geregnet hat, habe ich mir vor allem die ehrenwerte Universität von innen zeigen lassen. Dabei fand ich diesen Aushang des Projekts “Rock your Life”:

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Aprikosenkuchen mit Mandelstreuseln, 43er Likör und Marzipan

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Über eine Woche überlegte ich an diesem Rezept des Aprikosenkuchens mit Streuseln und Marzipan; der 43er Likör geriet eher spontan ins Geschehen. Und ich bin ja keine Hefe-Expertin, aber es ging total problemlos und der Teig wurde super-fluffig und war es auch am nächsten Tag noch. Viel länger blieb vom Kuchen nichts übrig. Eine Eigenkreation, die auf jeden Fall ganz bald wiederholt werden muss!

Zutaten (für 1 Blech):

Hefeteig:

  • 500 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 250 ml Milch (lauwarm)
  • 1 Würfel Hefe
  • 75 g Butter (zimmerwarm)

Belag:

  • 500 g Aprikosen
  • 2 El 43er Likör (Cuarenta y Tres)
  • 2 EL Zucker
  • 100 g Marzipan

Streusel:

  • 200 g Butter (weich)
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 100g Mehl
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Das Mehl in eine Schüssel geben, die Hefe in die lauwarme Milch einrühren und mit dem Zucker zum Mehl geben und gründlich verkneten. Die Schüssel mit einem Handtuch abdecken und an einem warmen Ort 30 min gehen lassen. Wenn der Teig dann aufgegangen ist, die weiche Butter unterkneten und noch mal 30 min gehen lassen.

Währenddessen die Aprikosen waschen, halbieren und entsteinen. Mit dem Zucker und dem Likör in einer Schüssel verrühren und mindestens eine halbe Stunde durchziehen lassen.

Die Zutaten für die Streusel verkneten, bis sich schöne Streusel bilden. Eventuell benötigt man etwas mehr Mehl, das muss man ausprobieren.

Wenn der Teig schön aufgegangen ist, kann man ihn auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech ausrollen und mit den Aprikosenhälften (Außenseite nach unten) gleichmäßig belegen. In jede Hälfte legt man nun ein kleines Stückchen Marzipan. Zuletzt die Mandelstreusel auf dem ganzen Teig verteilen.

Dann den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 175° C Grad etwa 30 – 40 min backen.

Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestäuben. SO LECKER!

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