Touch the screen for complete healing

Ostermontag, den 25. April 2011 – Silke

Ostern 2011 ist in 52 Minuten offiziell zu Ende, Jesus ist damit wieder, wenn auch nur für kurze Zeit, am Start (oder? Irgendwann war ich mal bibelfest, in einem scheinbar anderen Leben). Ich sitze am Küchentisch und versuche, die ländliche Ruhe auf mich wirken zu lassen, abzuschalten. Wovon abschalten? Eigentlich will ich nicht abschalten, nur weitermachen – das Leben finde ich jetzt grade ganz famos, nur mit dem Schlafen will es nach den vielen Eindrücken der letzten Tage noch nicht richtig klappen.
Everything happens for a reason. Ich versuche, die Erlebnisse der vorangegangenen Woche zu verarbeiten – Bücken – Amsterdam – Mailand – Bozen – Mailand – Zürich (wenn auch nur für eine Stunde) – Hannover – Bücken.
Meine erste Italien Reise (Kundenbesuch) hat mich vor allem in zwei Dingen bestärkt: Italienische Männer entsprechen gerne ihrem Klischee (mir ganz Recht – wenn mich die Instrumentalisierung meiner Femininität geschäftlich mit meinen Darling Customers weiter bringt, bitte, solange es nicht einen gewissen Anstandsrahmen übersteigt… Moralisch verwerflich? Ich denke nicht – ich würde es eher als Teil des modernen Feminismus beschreiben. Don’t hate the player, hate the game). Meine zweite Erkenntnis: Ich werde nicht darum herumkommen, Italienisch zu lernen. Fließend. So schnell wie irgend möglich; Cazzo!
Weitere Eindrücke:
  • In Italien wird genauso gut (oder schlecht) Auto gefahren wie auch in anderen Ländern. Nach meiner persönlichen Historie mit kleineren bis mittleren Herausforderungen, wenn es um das sichere Navigieren eines Vehikles geht, vermag ich natürlich die Sache nicht so ganz genau einzuschätzen, man weiss es nicht.
  • Italienische Flughafen Toiletten verschwenden Unmengen von Wasser aufgrund einer schlecht durchdachten Laserbarrierentechnik (?). Jemand sollte die Regierung darauf hinweisen!
Alles in allem, eine erfolgreiche Geschäftsreise – ärgerlich natürlich, dass mir erst am Gate bei meinem Rückflug gesagt wurde, dass ich heute leider nicht mitfliegen darf (Reisebüro hatte nicht gezahlt, wenn man nicht alles selber macht). Also noch eine Nacht am Flughafen, fantastisch.
Samstag wieder zurück in der Heimat, Sonntag Familien-Brunch, am Nachmittag grillen mit Freunden.
Der heutige Tag dagegen fast ereignislos – lesen in der Sonne (mittlerweile wird der tollkühne Entschluss, KEIN Sonnenschutzmittel zu verwenden, bereut), mentale To-Do Listen aufstellen (To-Do Liste für heute: mindestens zwei Marketingpläne fertigstellen, Emails sortieren, auspacken, Wäsche waschen, Maitermine festlegen und planen… tatsächlich erledigt: 0%), grillen mit meinem kleinen Bruder.
If everything seems under control, you are not going fast enough.
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