Unser eigenes Dreckloch!

SAM_0002 - Kopie

Der Silvester-Post sollte es schon ganz kryptisch andeuten, inzwischen ist alles unter Dach (haha) und Fach, notariell unterschrieben und offiziell und inzwischen kann man auch mehr sehen als ein paar Baupläne. Der Traum vom Eigenheim. Ganz spießig: Reihenmittelhaus mit Keller und Garten. Es vergingen Monate der Planung, Abwägen, Rechnen, Nachdenken, Träumen, Beraten und jetzt haben wir… ein Loch. Juhuu! \o/

Keine nervenden Nachbarn mehr (jedenfalls nicht mit so dünnen Wänden und geteiltem Hausflur :P), Grillen as much as we can, ungestört auf der Terrasse rumliegen, irgendwas an Gemüse draußen anbauen, dem Freund beim Rasenmähen zusehen ;) , ein Kamin (!), eine größere Küche, mein eigenes Zimmer mit eigenem Schreibtisch und eigenem Chaos (yay!), ein Bastelkeller, übertrieben viel mehr Platz und der Garten! Und erwähnte ich schon den Garten?

Jedenfalls. Wir haben jetzt ein Loch!

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9 Kommentare

  1. Überlegt es euch gut. Ein Haus, vor allem Garten, machen Arbeit. Wollt ihr das wirklich? Nicht dass am Ende dann gesagt wird, es hätte euch keiner gewarnt. ;-)
    Und wieso soll immer der Mann den Rasen mähen? Das ist irgendwie diskriminierend.
    Wann wird denn aus dem Loch ein Haus, wenn man fragen darf?

  2. @AndiBerlin: Ich mag ja Garten und bringe sogar jahrelange Garten-Erfahrung mit. Die Größe hält sich aber in Grenzen, sodass das alles stressfrei realisierbar ist und man kann den ja auch entsprechend anlegen, dass es nicht so viel Arbeit macht. Z.B. mit Kies zuschütten. Haha. Und ich befürchte, das mit dem Rasenmähen wird noch ausdiskutiert ;)
    So im Herbst soll da tatsächlich ein Haus stehen. Ich kann es mir auch noch nicht so ganz vorstellen.

  3. Eigenes Haus mit Garten ist geil! Mein Elternhaus ist ein Reihenendhaus und es ist schon was anderes in einem eigenen hau szu leben, als in einer Wohnung. Viel Spaß beim bauen und renovieren :D

  4. Das Gefühl kenne ich, unser Haus steht nun schon! Alles Gute! (Wenn die Leiter da hinten von der Baufirma ist, solltet ihr vielleicht eine andere wählen ;-)

  5. @Kaddinator: Ich finde das alles ja so … erwachsen! Und an das Prinzip Reihenhaus musste ich mich ja ein bisschen gewöhnen. Bei uns auf dem Land gibt es das ja gar nicht, aber hier in Köln ist ja alles voll mit Reihenhäusern! Ich werde aber damit leben können :D EIN GARTEN!!!

    @Klaus: Danke, ich bin gespannt wie alles wird. Gibt ja noch viel Arbeit!

    @Dr. Schüßler: Ich habe mir eine Ananas ausgehöhlt. Komm vorbei!

  6. Pingback: Doing the Hausbau: Keller | ° Verenas Welt °° Verenas Welt °

  7. Hausbau macht Spaß.

    Doof ist nur, dass du als Reihenhaus-Eigentümer auch Nachbarn hast. Und dir diese Nachbarn selten aussuchen kannst.

    Ich drücke die Daumen, dass du soviel Glück hast, wie ich mit meinen. Die nerven nicht und sind genauso harmlos wie ich :-)

  8. @Ostwestf4le: Da hast Du natürlich Recht. Und selbst bei einem freistehenden Haus hätte ich irgendwo Nachbarn, die doof sein können, außer, ich ziehe ins australische Outback ;)

    Der Punkt ist, dass in unserer jetzigen Wohnung die Wände scheinbar relativ dünn/hellhörig sind und ich ALLES von meinen Nachbarn mitbekomme. Alles bedeutet hier: Wirklich alles. Meistens streiten sie lautstark, ich kenne ihre Gehälter, ihre Schulden, wie viel Kohle sie fürs Kiffen ausgeben, dass er ne faule Sau ist, dass sie wieder alles alleine machen muss, Diskussionen die einfach viel zu sehr ins Detail gehen, dass der Hund alles vollpinkelt, und ja – auch lautstarken Sex. Dazu kommt ein super-mieser Musikgeschmack – auch viel zu laut. Ständiges Türengeknalle. Auch um 6 Uhr morgens, wovon man dann wach wird. Klingt immer lustig, wenn man davon erzählt, ist aber tatsächlich wirklich schlimm. Freundliches Ansprechen bewirkt was für 2 Tage. Grüßen können sie auch nicht. Sie brüllen sich aber auch auf der Straße an. Sind halt so grundsätzliche Dinge… Ist sicher ein Extremfall, kannte das bisher auch nicht. Alle anderen Nachbarn im Haus (und auch in den Nachbarhäusern) sind ansonsten übrigens super-freundlich und alles klappt wunderbar.

    Im eigenen Haus hab ich dann aber schon andere Rechte und ich muss mich nicht ständig beim Vermieter beschweren, was auch keinen Spaß macht und auch nicht viel bringt. Viele Dinge würden auch einfach wegfallen (Müll oder Hundepipi im Hausflur, …) Und die Dämmung zwischen den Parteien ist übrigens äußerst gut und sorgfältig ausgeführt worden, das war uns wichtig ;) sodass diese Probleme wohl weitestgehend wegfallen. Will ja auch nicht isoliert leben, aber so Asis sind echt too much!

    Mit den neuen Nachbarn treffen wir uns übrigens bald schon mal vorab, dann werden sie gründlich abgecheckt :D Bin aber optimistisch, wir sind wohl alle im ähnlichen Alter.

Und? Sag was!

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